Vita

Josefine GrützmacherKirsten-Josefine Grützmacher begann ihre Gesangsstudien bei Kammersängerin Magdalena Hajossyova und bei Prof. Janet Williams (Hfm Hanns Eisler). Sie vertiefte die Ausbildung ihrer Stimme durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen, unter anderem in der Meisterklasse von Prof. Alexandrina Milcheva in Sofia/ Bulgarien, bei David Jones, bei Prof. Lavinia Chereches und John Norris.

Stimmlich und künstlerisch wird sie seit 2020 von Uwe Griem betreut. Musikalisch arbeitet sie mit Suwon Kim (Oper Bremen), Peter Tomek (Komische Oper, Berlin) und mit Elda Laro (Deutsche Oper Berlin).

Als Opernsängerin gestaltete sie bereits wichtige Fachpartien. Unter anderem sang sie den Prinzen Orlowsky in Johann Strauss „Die Fledermaus“, Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel (Leipziger Kammeroper), die Venus in „Orpheus in der Unterwelt“,  sowie die Rolle der Carmen mit den Kammerphilharmonikern von Katalonien unter der Regie von Diego Martin Extebarria.

Neben klassischen Opernpartien widmet sich Kirsten-Josefine Grützmacher auch mit Hingabe dem zeitgenössischen Fach. Sie sang unter anderem die Mezzopartie in der Uraufführung der „Todesfuge“ von Arik Shapira im Haus der Wannsee Konferenz und beim Berliner Opernpreis der Neuköllner Oper „Verbotene Liebe“ unter der Regie von Robert Lehmeier. Zuletzt sang sie die Mezzopartie in der Uraufführung von Michael Maria Ziffels „Gesang der Schönheit“.

Josefine Grützmacher tritt regelmässig als Konzertsängerin auf, zuletzt im Dezember 2018 mit einem Programm mit Werken von Donizetti, Verdi, Wagner und Richard Strauss.
Auch 2019 singt sie in verschiedenen Konzertreihen.

Josefine Grützmachers Konzertrepertoire umfasst unter anderem Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäus Passion, Händels Messias, sowie Mahlers Symphonie Nr. 2.