Vita

Josefine GrützmacherJosefine Grützmacher machte zunächst eine Ausbildung in modernem und klassischem Tanz, bevor sie sich endgültig dem Gesang zuwandte.

Ihr Gesangsstudium absolvierte sie bei Kammersängerin Magdalena Hajossyova und bei Prof. Janet Williams (Hfm Hanns Eisler). Sie vertiefte die Ausbildung ihrer Stimme durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen, unter anderem in der Meisterklasse von Prof. Alexandrina Milcheva in Sofia/ Bulgarien, bei Gundula Hintz und John Norris.

2006 ging sie nach New York, um bei Maestro David Jones zu studieren. Gecoacht wurde sie von William Hicks (Metropolitan Opera).

Stimmlich und künstlerisch wird sie seit 2014 von der Sopranistin und Gesangsprofessorin Dr. Lavinia Chereches betreut. Musikalisch arbeitet sie mit Suwon Kim (Oper Bremen), Peter Tomek (Komische Oper, Berlin) und mit Jens Holzkamp (Deutsch Oper Berlin).

Als Opernsängerin gestaltete sie bereits wichtige Fachpartien. Unter anderem sang sie den Prinzen Orlowsky in Johann Strauss „Die Fledermaus“, Hänsel in Humperdincks „Hänsel und Gretel (Leipziger Kammeroper), die Venus in „Orpheus in der Unterwelt“,  sowie die Rolle der Carmen mit den Kammerphilharmonikern von Katalonien unter der Regie von Diego Martin Extebarria.

Neben klassischen Opernpartien widmet sich Josefine Grützmacher auch mit Hingabe dem zeitgenössischen Fach. Sie sang unter anderem die Mezzopartie in der Uraufführung der „Todesfuge“ von Arik Shapira im Haus der Wannsee Konferenz und beim Berliner Opernpreis der Neuköllner Oper „Verbotene Liebe“ unter der Regie von Robert Lehmeier. Zuletzt sang sie die Altpartie in der Uraufführung von Michael Maria Ziffels „Gesang der Schönheit“.

Josefine Grützmacher tritt regelmässig mit verschiedenen Konzertprogrammen auf , zuletzt im Dezember 2016 mit einem Programm mit Werken von Donizetti, Richard Strauss und anderen.

Josefine Grützmachers Konzertrepertoire umfasst unter anderem Bachs Weihnachtsoratorium und Matthäus Passion, Händels Messias, sowie Mahlers Symphonie Nr. 2.